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Musikpädagogik

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Auf dieser Seite möchten wir kurz die Musikpädagogik im Allgemeinen sowie die Ausbildung zum Musikpädagogen / zur Musikpädagogin vorstellen:

Der Zusammenhang von Musik und dem Menschen während eines Aneignungs – und Vermittlungsprozesses spielt in der Musikpädagogik die entscheidende Rolle. Musikpädagogik ist eine Wissenschaft, die sich mit den Perspektiven von Bildung und Erziehung, Lernen und Lehren sowie Unterricht beschäftigt – immer im Zusammenhang mit Musik und dem Menschen. Man unterscheidet sie daher erst einmal von der Praxis.

Die Musikpädagogik bezieht sich in ihren Erkenntnissen auch auf andere Disziplinen, die eng mit der Pädagogik verknüpft sind, nämlich die Soziologie, die Medizin, Psychologie und Anthropologie. Um den musischen Aspekt näher zu berücksichtigen, sind vor allem Erfahrungen aus der Musikwissenschaft, Kunstwissenschaft und auch der Geschichtswissenschaft von großer Bedeutung. All dies prägt die Fragestellungen und die Methoden der Musikpädagogik.

Ausbildung zum Musikpädagogen

Die Ausbildung zum Musikpädagogen kann man auf unterschiedliche Weise absolvieren und deshalb auch verschiedene Abschlüsse machen. Eine Möglichkeit, Musikpädagoge zu werden ist es, über Wochenendfortbildungen die benötigten Fachkenntnisse zu erwerben. Dies geschieht an bestimmten Instituten, ähnlich wie auch bei anderen pädagogischen Zusatzausbildungen, zum Beispiel Kunstpädagogik oder in der Theaterpädagogik.

Eine zweite Möglichkeit, als Pädagoge den musikalischen Schwerpunkt zu legen, ist ein Studium. Hier gibt es verschiedene Bereiche. Entweder studiert man Musikpädagogik an einer Musikhochschule (spezialisiert auf Gesang und ein Instrument) oder an einer Universität, zum Beispiel an der Universität Würzburg. Dort wird Musikpädagogik als Bachelor – Studiengang angeboten (ebenso, wie Musikwissenschaft). In Regensburg hat man die Möglichkeit, den Studiengang „Musik – und bewegungsorientierte Spzialpädagogik“ zu belegen, welcher das BA – Studium Soziale Arbeit mit einem Schwerpunktfach Musikpädagogik verknüpft.

Diese unterschiedlichen Ausbildungsorte haben auch verschiedene Arbeitsfelder zur Folge. So werden die Studenten der Sozialen Arbeit wohl eher in der Jugendarbeit oder Kindertageseinrichtungen eingesetzt, die Musikpädagogen der Hochschule eher an Musikschulen oder Universitäten. Wochenendfortbildungen eignen sich für Erzieher und Sozialpädagogen.

Schwerpunkte dieser Ausbildungen sind die Intensivierung der gesanglichen und musikalischen Fähigkeitne, umfassender Unterricht in Musiktheorie und das Erlangen von Grundkenntnissen der pädagogischen Arbeit, zum Beispiel Gruppenpädagogik oder Gesprächsführung, sowie die Kenntnis über Lehr – und Lernprozesse und deren positive und negative Einflussfaktoren.