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Musik spielerisch vermitteln

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Das wichtigste Lernfeld für Kinder ist das Spiel. Über das Spielen erlernen sie wichtige Kompetenzen, die sie für ihr späteres Leben benötigen, zum Beispiel Grundkompetenzen im Sozialverhalten wie etwa das Einfühlungsvermögen. Natürlich können über das Spiel auch musikalische Basisfähigkeiten vermittelt werden.

Hierzu gehören auch Bausteine aus der Instrumentenkunde. Kinder interessieren sich sehr für Instrumente und die verschiedenartigen Klänge, die diese erzeugen können. Manche Kinder ziehen diese Instrumente sogar dem herkömmlichen Spielzeug vor. Eines, dass immer für Aufsehen sorgt, ist das Schlagzeug. Die Kinder sind fasziniert von den vielen rhythmischen Möglichkeiten, die ein Schlagzeug hat. Außerdem natürlich auch von seiner hohen Lautstärke, die es ganz ohne Verstärkung erzeugen kann.

Was Kinder auch immer begeistert, sind Klanggeschichten. Bei einer Klanggeschichte wird eine Geschichte entweder zuvor selbst in der Gruppe entwickelt oder man stützt sich auf eine bereits vorhandene Geschichte, wie etwa eine aus einem Kinderbuch. Diese Geschichte wird von den Kindern erzählt und mit den passenden Instrumenten klanglich interpretiert. Am Ende kann man die Geschichte sogar ohne Text, nur mit den Instrumenten erzählen. Auch hierbei erzählten Kinder Einblicke in die Instrumentenkunde und können verschiedene Instrumente und deren Besonderheiten erkunden.

Auch Tänze sind bei Kinder sehr beliebt und können leicht jedes Spielzeug für draußen ersetzen, denn man benötigt für einen guten Tanz nur ein Audioabspielgerät. Im Sommer ist es herrlich, gemeinsam mit Kindern im Freien Tänze zu entwickeln, Kostüme zu entwerfen und die Tänze anschließend vorzuführen. Beim Tanzen erlernt man eine gute Körperwahrnehmung. Wichtig ist hier auch die Gruppensituation, dass man aufeinander achten muss ist hier nur eines von vielen Beispielen.

Wenn Sie Kindern etwas über Komponisten lernen möchten, hören Sie sich gemeinsam ihre Werke an. Beliebte Stücke für Kinder sind „Die vier Jahreszeiten“ von Vivaldi oder „Der Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns. Sprechen Sie über das Gehörte, malen Sie Stimmungsbilder dazu und erzählen Sie den Kindern etwas über den Komponisten und die Zeit, in der er lebte. Museen bieten auch tolle Erkundungen für Kinder an, in denen sie den Antworten sozusagen selbst auf die Spur gehen können.

Natur-Instrumente aus Bayern ? Bizarre Klänge aus Holz und Bambus

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Bayerische Band 4Tex wagt aussergewöhnliches Experiment mit selbstgebauten Instrumenten.

Es klingt nach einer Mischung aus Urwald-Getrommel, Samba-Batteria und Rockband. Aus dem unterfränkischen Würzburg schallt diese doch zunächst gewöhnungsbedürftige Klangmischung aus einem Proberaum der Musikhochschule. 4Tex – eigentlich eine Hochzeitsband aus Bayern – experimentiert derzeit an einem aussergewöhnlichen Band-Projekt, bei dem die 6 Musiker ihre Musik hauptsächlich auf selbstgebauten Instrumenten spielen.

Die Idee hatte die Band auf einer Hochzeitsfeier bei München. Dort haben Gäste einen kleinen Sketch für das Brautpaar aufgeführt und diesen musikalisch mit eigens kreierten Schlag- und Blasinstrumenten untermalt.
Die Band war von dieser Idee so angetan, dass sie das sofort selbst ausprobieren wollte und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Über 15 Instrumente (deren Funktion allerdings nicht auf den ersten Blick klar wird) wurden gebaut und in das eigentliche Rock & Pop-Programm integriert. Percussion-Instrumente aus ausgehöhlten Holzästen, Tannenzapfen und Kastanien (die von der Band den Namen „Woodies“ bekommen haben), aber auch erstaunlich gut klingende Blasinstrumente aus Bambus sowie ein selbstgebautes Marimbaphon zählen zu den Highlights.

„Wir wollten einfach unser Programm mit etwas ganz Besonderem aufmotzen und wir sind selbst überrascht wie gut unsere Woodies klingen!“, grinst Julian, der Gitarrist der Coverband. Und damit hat er Recht!
Es ist erstaunlich wie perfekt die unterschiedlichen Sounds auch mit Songs von AC/DC oder Metallica harmonieren und diese musikalisch aufwerten!

„Das Programm ist noch nicht komplett, aber wir experimentieren und bauen noch weiter und schätzen, dass wir das erste Mal im Winter 2010 die Instrumente auch live bei unseren Auftritten einsetzen werden.“ Originell und vor allem hörenswert ist die witzige Idee auf jeden Fall und es bleibt bis zum Winter spannend, wie das Ganze dann im Winter live klingen und beim Publikum ankommen wird!

Selbstgebaute Instrumente sind also nicht nur etwas für das heimische Gartenhaus, sondern können durchaus professionell gespielt werden. Versuchen Sie es doch einfach selbst einmal.

Musikschulen

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musikschule-pianoInteressieren Sie sich dafür, ein Instrument zu erlernen, oder möchte Ihr Kind dies tun, so haben Sie verschiedene Möglichkeiten, an Unterricht zu kommen. Es gibt zum Beispiel Privatlehrer, die zu Ihnen nach Hause kommen und Unterricht geben. In der Regel sind dies Musiker mit einem Abschluss in ihrem Instrument, zum Beispiel mit einem Diplom. Eine weitere Möglichkeit, sich die Spielweise eines Instruments anzueignen, ist der Besuch einer Musikschule.

Musikschulen gibt es recht viele. Es gibt sie von privater, sowie staatlicher Seite. Je nach Angebot und Wunsch kann man dort verschiedene Unterrichtsprogramme bekommen. So haben sich manche Musikschulen beispielsweise auf die Vermittlung von Rock – und Popmusik und allen dafür benötigten Instrumenten, sowie Gesangsunterricht spezialisiert. An anderen Schulen liegt der Schwerpunkt eher auf klassischer Seite. Hier stehen Instrumente wie Streichinstrumente, Klavier oder Holz – und Blechbläser im Vordergrund, man kann dort auch klassischen Gesangsunterricht erhalten.

Der Besuch einer Musikschule hat den Vorteil, dass man einen sehr qualifizierten Unterricht recht preiswert bekommt. Falls man sich dazu entschließt, sich in einer 2er – oder 3er – Gruppe unterrichten zu lassen, kann man zusätzlich Geld sparen. Die Stunden finden in der Regel einmal pro Woche statt, es gibt jedoch hier auch wieder Ausnahmemodelle, zum Beispiel die Möglichkeit, Termine direkt mit dem Lehrer abzusprechen (dies ist vor allem für Berufstätige, die nicht jede Woche Termine einhalten können, optimal).

In der Musikschule bekommt man einerseits die Theorie und das praktische Spiel des Instrumentes oder der Stimme beigebracht, man profitiert jedoch zusätzlich noch vom Angebot der Musikschule, da man zum Beispiel an Vorspielen teilnehmen muss. Für diese soll man bereits gelernte Stücke einüben und vor den anderen Schülern vortragen. Meist kommen zu diesen Veranstaltungen auch Verwandte.

Dieses System hat den Vorteil, dass man auch erste Bühnenerfahrung mit Instrument / Stimme sammeln kann und auch andere Musikbegeisterte kennenlernt. Nicht selten entstand aus solchen Treffen bereits eine Band oder einn kleines Kammerorchester. Betrachten Sie die Vorspiele also als Chance, nicht als zusätzlichen, unnötigen Termin!

Bild: berlin-pics  / pixelio.de

Musikpädagogik

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Auf dieser Seite möchten wir kurz die Musikpädagogik im Allgemeinen sowie die Ausbildung zum Musikpädagogen / zur Musikpädagogin vorstellen:

Der Zusammenhang von Musik und dem Menschen während eines Aneignungs – und Vermittlungsprozesses spielt in der Musikpädagogik die entscheidende Rolle. Musikpädagogik ist eine Wissenschaft, die sich mit den Perspektiven von Bildung und Erziehung, Lernen und Lehren sowie Unterricht beschäftigt – immer im Zusammenhang mit Musik und dem Menschen. Man unterscheidet sie daher erst einmal von der Praxis.

Die Musikpädagogik bezieht sich in ihren Erkenntnissen auch auf andere Disziplinen, die eng mit der Pädagogik verknüpft sind, nämlich die Soziologie, die Medizin, Psychologie und Anthropologie. Um den musischen Aspekt näher zu berücksichtigen, sind vor allem Erfahrungen aus der Musikwissenschaft, Kunstwissenschaft und auch der Geschichtswissenschaft von großer Bedeutung. All dies prägt die Fragestellungen und die Methoden der Musikpädagogik.

Ausbildung zum Musikpädagogen

Die Ausbildung zum Musikpädagogen kann man auf unterschiedliche Weise absolvieren und deshalb auch verschiedene Abschlüsse machen. Eine Möglichkeit, Musikpädagoge zu werden ist es, über Wochenendfortbildungen die benötigten Fachkenntnisse zu erwerben. Dies geschieht an bestimmten Instituten, ähnlich wie auch bei anderen pädagogischen Zusatzausbildungen, zum Beispiel Kunstpädagogik oder in der Theaterpädagogik.

Eine zweite Möglichkeit, als Pädagoge den musikalischen Schwerpunkt zu legen, ist ein Studium. Hier gibt es verschiedene Bereiche. Entweder studiert man Musikpädagogik an einer Musikhochschule (spezialisiert auf Gesang und ein Instrument) oder an einer Universität, zum Beispiel an der Universität Würzburg. Dort wird Musikpädagogik als Bachelor – Studiengang angeboten (ebenso, wie Musikwissenschaft). In Regensburg hat man die Möglichkeit, den Studiengang „Musik – und bewegungsorientierte Spzialpädagogik“ zu belegen, welcher das BA – Studium Soziale Arbeit mit einem Schwerpunktfach Musikpädagogik verknüpft.

Diese unterschiedlichen Ausbildungsorte haben auch verschiedene Arbeitsfelder zur Folge. So werden die Studenten der Sozialen Arbeit wohl eher in der Jugendarbeit oder Kindertageseinrichtungen eingesetzt, die Musikpädagogen der Hochschule eher an Musikschulen oder Universitäten. Wochenendfortbildungen eignen sich für Erzieher und Sozialpädagogen.

Schwerpunkte dieser Ausbildungen sind die Intensivierung der gesanglichen und musikalischen Fähigkeitne, umfassender Unterricht in Musiktheorie und das Erlangen von Grundkenntnissen der pädagogischen Arbeit, zum Beispiel Gruppenpädagogik oder Gesprächsführung, sowie die Kenntnis über Lehr – und Lernprozesse und deren positive und negative Einflussfaktoren.

Musik Therapien

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Als Musiktherapeut übt man einen eigenständigen Heilberuf aus. Man setzt Musik systematisch dazu ein, eine therapeutische Wirkung beim Patienten zu erzielen. Die Musiktherapie hat doe Förderung, Wiederherstellung und den Erhalt der geistigen, seelischen und der körperlichen Gesundheit des Patienten zum Ziel.

Die Musiktherapie ist in zwei Richtungen eingeteilt, nämlich die rezeptive und die aktive Musiktherapie. Rezeptiv geht es darum, durch Musikhören eine heilende Wirkung zu erzielen. Aktiv möchte der Musiktherapeut seinen Patienten dazu motivieren, selbst zu musizieren und sich dadurch zu heilen. Im klinisch – stationären Bereich ist Musiktherapie bereits recht verbeitet. Weniger Möglichkeiten, eine Musiktherapie zu machen, finden sich auf ambulanter Ebene.

Gerade für Kinder ist die aktive Musiktherapie eine gute Möglichkeit, spielerisch innere Konflikte zu bewältigen. Hier geht es zum Beispiel um Traumata, die verarbeitet werden, oder um das Ausdrücken von Emotionen. Es kann in einer Musiktherapiesitzung beispielsweise vorkommen, dass das Kind ein bestimmtes Gefühl am Klavier vertonen soll. Schön ist, dass es kein richtiges und kein falsches Spiel gibt, wie etwa im Musikunterricht. Es kommt einfach nur auf die Emotionen und das Empfinden des Patienten an. In dem Moment, wo er sich ausdrücken kann, ist richtig, was er spielt.

Auch ist die Musiktherapie eine gute Möglichkeit, Menschen, die sich schwer tun, ihre Gefühle zu verbalisieren, zu einer Kommunikation anzuregen – über die Musik vermitteln sie ihre aktuelle Stimmung. Gerade Kindern kann dies sehr Spaß machen, vor allem, wenn der Therapeut diese Gefühle in eine schöne Geschichte einbaut, die er dem Kind erzählt. Das Kind ist währenddessen für die musikalische Untermalung der Geschichte zuständig. Dies eignet sich auch für Kinder mit Mutismus (Sprachstörung, Sprachverweigerung).

Die rezeptive Musikpädagogik dient dazu, den Patienten durch die passive Aufnahme der Musik zu einer intensivierten Selbstwahrnehmung anzuregen. Auch spielt sie in Bereichen wie Frühgeburten, Sterbebegleitung üder für Patienten auf der Intensivstation eine große Rolle. Das größte Forschungszentrum für Musiktherapie innerhalb Europas befindet sich in Deutschland, es ist das Deutsche Zentrum für Musiktherapieforschung.

Musikalische Früherziehung

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Die musikalische Früherziehung ist ein Teilbereich der Musikpädagogik. Mit musikalischer Früherziehung kann man Kinder spielerisch an Musik heranführen. Dies geschieht, indem man Spiele mit ihnen in den Bereichen Instrumentenkunde, Bewegung (Tanzen), Singen, Musik und Sprechen macht. Da das Erleben und Verarbeiten von Musik unter anderem über die Sinnesorgane stattfindet, sind bereits Kurse mit Kindern ab drei Monaten möglich.

Musikalische Früherziehung hat das Ziel, Kinder mit Musik vertraut zu machen und ihnen spielerisch eine gute musikalische Vorbildung zu ermöglichen. Dies sollte optimalerweise geschehen, bevor die Kinder ein Instrument lernen oder anderweitig musikalisch ausgebildet werden. Erfahrungen der musikalischen Früherziehung erleichtern dem Kind somit diese weiteren Ausbildungen.

Natürlich hängt Musikalität auch immer mit einem Talent, einer Begabung zusammen. So gibt es zum Beispiel musikalische Fähigkeiten, über die nicht jeder gute Musiker verfügt, wie etwa das absolute Gehör. Trotzdem benötigt man auch eine Vielzahl an theoretischen Kenntnissen, um musikalisch erfolgreich zu sein. Des Weiteren benötigt man z.B. zum Spielen eines Instruments gewisse Fähigkeiten im psychomotorischen Bereich, welche man durch musikalische Früherziehung bereits früh ausbilden und trainieren kann.

Ein Besuch der musikalischen Früherziehung hat viele Vorteile für Ihr Kind. Zum Einen erlangt es ein breites Wissen über Musiktheorie und kann sich auf unterschiedlichen Instrumenten ausprobieren, was ihm später die Wahl erleichtert, welches es nun erlernen möchte. Andererseits werden durch den spielerischen Umgang mit Musik inder Gruppe auch soziale Fähigkeiten gefürdert, wie etwa Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit oder Gesprächsregeln. Außerdem findet das Kind neue, gleichgesinnte Freunde.

In manchen Kindertageseinrichtungen gehört musikalische Früherziehung bereits zum festen Alltagsprogramm. Hier ist sie noch einmal zu unterscheiden von der musikalischen Förderung die zusätzlich von Erzieherinnen angeboten wird. Für die musikalische Früherziehung sind nämlich häufig Fachkräfte, zum Beispiel externe Musikpädagogen zuständig. Auch an manchen Musikschulen gibt es Kurse, die Ihr Kind besuchen kann. Schauen Sie doch einmal im Internet nach, ob Sie etwas Passendes für Ihre Umgebung finden.

Selbstgebaute Instrumente

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floeten-mannSchön, dass Sie sich dafür interessieren, Musikinstrumente selbst zu bauen. Was wir für Sie herausgesucht haben, geht auch recht einfach. Das Schöne an selbstgebauten Musikinstrumenten ist, dass man viele davon aus Naturmaterialien oder aus dem so genannten „wertlosen Material“ herstellen kann. Hierunter versteht man Dinge, die man sonst vielleicht wegwerfen würde, zum Beispiel Pappbecher, Kronkorken usw. Zudem benötigt man keine Profi-Werkzeuge sondern kommt in den meisten Fällen mit Heimwerker Werkzeug gut zurecht.

Die Maiflöte

In unserem Artikel über die Naturinstrumente haben wir die Maiflöte bereits angesprochen. Zu beachten ist, dass man sie, wenn sie fertig ist, über Nacht in Wasser legen muss. Trotzdem funktioniert sie nach ein paar Tagen nicht mehr, da die Rinde dann ausgetrocknet ist.
Anleitung:
Man benötigt einen Weidenzweig mit einem recht langen Strück zwischen zwei Ästen (also keine Astlöcher), der einen konstanten Durchmesser von etwa einem Zentimeter hat. Das rechte Ende schneidet man senkrecht zut Stockrichtung gerade ab. Danach schneidet man das neue Ende unten schräg an und schneidet etwas links von diesem Ende oben eine Kerbe ein, damit später ein Mundstück daraus wird.

Auf der linken Seite entfernt man die Rinde, sodass ein kleiner Ring entsteht (etwa 4 bis 5 cm von der Kerbe entfernt).Beim nächsten Schritt umfasst man den Stock mit der einen Hand und umfasst die Rinde (von der Kerbe bis zum Ring). Durch kleine, vorsichtige Drehungen löst sich die Rinde bis zum Ring. Falls nicht, vorsichtig mit dem Stock auf das Knie schlagen, um die Ringe zu lockern.

Als Nächstes das Mundstück senkrecht zur Stockrichtung abschneiden. An diesem Mundstück oben etwas eben abschneiden, damit später der Luftstrom darüber gleiten kann. Nun das Röhrchen aus Rinde über den Holzkörper stecken und das Mundstück vorne hineinsetzen. Fertig! Ein Ton wird durch Blasen auf der Ebene des Mundstücks erzeugt. Verändern kann man ihn, indem man die Lände der Flöte vergrößert oder verkleinert.

Viel Spaß beim Ausprobieren! Wir bemühen uns, in nächster Zeit noch mehr Anleitungen einzubauen.

Bild: Katharina Wieland Müller  / pixelio.de

Pfadfinder & Musik

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Musik hat bei Verbänden die den Pfadfinder schon immer eine große Rolle gespielt. Natürlich sind gerade bei Pfadfindern vorrangig andere Dinge in deren Erleben im Vordergrund, zum Beispiel die Erziehung zu einem wertschätzenden Umgang mit der Natur, doch gibt es auch bei ihnen bestimmte Momente oder Rituale, bei denen Musik nicht wegzudenken wäre.

Bei Pfadfindern spielt sich vieles in der Gruppe ab, zum Beispiel, wenn sie sich zu einer gemeinsamen Wanderung mit mehreren Übernachtungen treffen. Sie verbringen währenddessen viel Zeit miteinander innerhalb ihrer Gruppe und in der freien Natur. Geschlafen wird meist unter freiem Himmel oder in ihrem Pfadfinderzelt. Falls die Witterung doch einmal zu unfreundlich sein sollte gibt es immer noch das idyllische Blockhaus. Zu diesem Lager gehört auch – wie zu anderen Zeltlagern auch – das Lagerfeuer.

Es ist schön, wenn mehrere Gruppenmitglieder ein Instrument spielen können, um die Lieder, die gemeinsam am Lagerfeuer gesungen werden, zu begleiten. Gut geeignet für eine Wanderung und somit für die Mitnahme sind kleine Begleitinstrumente, wie etwa eine Mundharmonika, eine Flöte, eine Trommel oder auch eine Gitarre. Viele ihrer Lieder kennen Pfadfinder auswendig. Trotzdem nutzen Sie auch Liederbücher. Beispiele für Pfadfinderlieder sind „Flinke Hände, flinke Füße“ oder „Er war Pfadfinder“.

Auch stärkt Musik den Zusammenhalt innerhalb einer Gruppe, wie auch bei den Pfadfindern. Das gemeinsame Singen bestärkt die Gruppenmitglieder in ihrem Gruppengefühl. Nicht selten stimmt ein Gruppenführer ein lustiges Lied an, wenn die Gruppenmitglieder bereits müde sind und das Etappenziel noch in weiter Ferne liegt. Das Singen lässt die Teilnehmer für einige Zeit vergessen, dass sie Gelenkschmerzen haben oder ähnliches.

Schön ist es auch, Musik in Rituale wie etwa vor dem Essen oder bei der ersten täglichen Zusammenkunft der Gruppe einzusetzen. Das Gleiche kann man natürlich auch vor dem Schlafengehen tun. Diese Ideen tragen dazu bei, den Tagesablauf abwechslungsreicher zu gestalten. Warum soll man immer vor dem Essen beten, wenn man das Gebet auch miteinander singen kann? Mit Musik macht eben einfach alles mehr Spaß!

Kinderlieder

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Wie bereits erwähnt, singen Kinder sehr gern. Die Beteiligung beim Singen im Kindergarten oder in der Schule, zum Beispiel im Morgenkreis, ist recht hoch. Meist strahlen die Augen der Kleinen dabei oder der Text bringt sie, wenn er lustig ist, dazu, herzhaft zu lachen.

Kinderlieder zeichnen sich durch eine einfach zu lernende Melodie und einen recht einfachen Text aus. Meisten werden einzelne Stellen wiederholt, es gibt also einen so genannten Refrain. Es ist schön, wenn Sie diese Freude am Singen auch außerhalb dieser Institutionen fördern möchten. Dies können Sie auf vielfältige Weise tun:

Eine Möglichkeit ist es, gemeinsam mit dem Kind zu singen, oder ihm etwas vor zu singen. Sicher hat Ihr Kind Lieder, die es besonders gerne mag oder singt. Vielleicht sogar eines, dass es im Kindergarten oder in der Schule gelernt hat. Fragen Sie doch einmal die Erzieherinnen oder Lehrerinnen nach dem Liedblatt – sicher wird man es Ihnen kopieren, dann können Sie das Lied gemeinsam zu Hause singen und eventuell sogar auf einem Instrument begleiten.

Auch hören Kinder gerne CDs mit Kinderliedern, wie etwa von Rolf Zuckowski. Singen Sie diese Lieder gemeinsam mit dem Kind zur CD. Es gibt auch Playback – CDs zu kaufen, zu denen das Kind alleine die Hauptstimme singen kann. Oder wie wäre es mit dem Kauf eines Liederbuches, aus dem Sie gemeinsam Lieder heraussuchen und singen?

Wenn ein Kind ein Talent im Singen hat, merkt man dies in der Regel daran, dass es die Töne trifft, sie gut halten kann und ein Gefühl für Rhythmus und Harmonie hat. Vielleicht hat Ihr Kind so viel Spaß am Singen, dass es einem Chor beitreten möchte? Hier hätte es die Möglichkeit, sich mit anderen Kindern zu treffen, die die gleichen Interessen haben. Zudem könnte es sich auf der Bühne ausprobieren.

Viele Chöre bieten Schnupperstunden an, an denen man unverbindlich teilnehmen kann. Hier merkt man, ob man sich vorstellen könnte, zukünftig Chormitglied zu sein. Die Mitgliedschaft in einem Chor ist meist sogar kostenfrei. Das Kind erlernt auf diese Weise Gesangstechniken, Notenlehre, sowie Harmonielehre und kann sich im Umgang mit einer Gruppe austesten.

Kindermusikinstrumente

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Die meisten Instrumente kann man bereits als Kind erlernen. Das richtige Einstiegsalter hängt davon ab, welches Instrument man spielen möchte. Bei einigen Instrumenten gibt es speziell für Kinder entwickelte Modelle, die kleiner sind und somit für Kinder leichter in der Handhabung. Eines dieser Instrumente ist die Gitarre.

Wenn Ihr Kind ein Instrument erlernen möchte, sollten Sie gemeinsam folgendes überlegen:

  1. Warum möchte das Kind ausgerechnet dieses Instrument erlernen?
    Diese Frage sollten Sie sich stellen, da es evtl. nicht genügend Vergleichsmöglichkeiten hat. Viele Kinder möchten zum Beispiel Klavier lernen, weil die Schwester er bereits spielt. Es könnte jedoch sein, dass es eine Vorliebe für ein anderes Instrument entwickeln würde, welches es zum momentanen Zeitpunkt jedoch noch gar nicht kennt. Wäre es nicht sinnvoller, erst einmal ein paar andere Instrumente gemeinsam mit dem Kind zu erkunden, damit es sich dann zwischen mehreren entscheiden kann?
  2. Wie ist dieses Hobby zu finanzieren? Manche Instrumente sind in der Anschaffung recht teuer, hinzu kommt noch der Musikunterricht. Spielt das Kind in einem Verein, ist der Unterricht dort meist in dem Vereinsbeitrag mit inbegriffen. Andere Instrumente sind in der Anschaffung günstiger, zum Beispiel eine Gitarre, hier kommen jedoch wöchentliche Unterrichtsstunden hinzu. Vielleicht können Sie anfangs auch erst einmal ein gebrauchtes Instrument besorgen, auf dem sich das Kind ausprobieren kann. Alternativen wären ein Preisvergleich im Internet, ein günstiges Angebot bei eBay oder einfach die Suche bei Google nach „Musikinstrumente Shop„.
  3. Ist es wirklich die Entscheidung des Kindes?
    Ich kenne einige Familien, bei denen man sich nicht sicher ist, ob die Kinder ihre Instrumente deshalb spielen, weil sie damit den Lebensraum der Eltern verwirklichen. Dies sollte nicht das Motiv für den Kauf eines Musikinstrumentes sein. Das Kind sollte aus freien Stücken entscheiden. Und wenn es ein Schlagzeug statt der Violine sein soll, dann wird das Kind dafür schon seine Gründe haben

Ein letzter Tipp in eigener Sache: Seien Sie nicht zu streng mit dem Kind. Es ist ganz normal, dass es sich anfangs an das Instrument gewöhnen muss. Vielleicht möchte es sehr viel spielen und strapaziert die Nerven der Familienmitglieder. Dies ist jedoch auch ein gutes Zeichen: Es hat Freude am Spielzeug Musik.